Unvergessliche Reisen in den Alentejo

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      Amphorenwein und alte Steine - eine besonderen Urlaubswoche im Alentejo -10. bis 17. Oktober 2021

      In Kooperation mit Ana Paula Carvalho vom Guesthouse Matriz (Portel) und dem Fotografen José Cabrita Nascimento.

        Besuch dreier Steinkreise aus der Jungsteinzeit (Cromeleques) und weiterer Megalith-Bauwerke
        Amphorenwein - Vinho de Talha – wird seit 2000 Jahren direkt in riesigen Tonkrügen vergoren. Diese alentejanische Tradition soll schon bald zum Weltkulturerbe erklärt werden.
        „Al Andalus“ in seinen Gedichten besingt der arabische Fürst Al-mu’Tamid aus Beja die mittelalterlichen Burgen und bezaubernden Frauen der islamischen Epoche Portugals.
        Steineichenwälder, Kork und Wein: Die traditionelle Landschaft des Alentejo wird leider von riesigen neuen Olivenöl-plantagen bedroht. Doch in der Nähe unserer Unterkunft werden wir sie noch finden, die alte Landschaft des „Montado“ (span „Dehesa“)
        Évora: lebendiges Weltkulturerbe
        ... und genießen: Weinverkostungen, Picknick unter Korkeichen, Sternenschau nachts im Observatorium OLA bei Monsaraz inclusive
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      • So nah kommen Sie den Geheimnissen des Alentejo

        Die Eckdaten des Programms:● 8 Tage: 6 Tage Programm plus Anreisetag plus Abreisetag ● Gruppengröße beträgt zwischen 5 und max. 10 Personen ● Leichte Wanderungen bis 1 1⁄2 Stunden
        Der Preis von 1.185,-- € umfasst:● 7 Übernachtungen im Doppelzimmer (das großzügige Tageslicht-Bad mit Dusche/WC wird mit je 1 anderem DZ geteilt); Aufpreis für Einzelzimmernutzung: 295,-- €● 6 Tagesprogramme mit kulturellen Schwerpunkten wie beschrieben● Frühstück, 2 x Abend- und 1 x Mittagessen inkl. Wasser und Kaffee in typischen Restaurants, 3x Picknick-Verpflegung für leichte Wanderungen● 3 x Weindegustation mit Weinen der jeweiligen Region (Redondo, Beja, Vidigueira)● Eintrittsgebühren entsprechend den Tagesprogrammen● Évora: Einführung in die Stadtgeschichte durch José Cabrita Nascimento● Transfer vom Flughafen Lissabon nach Portel und zurück● Reiseleitung: Friederike Heuer
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      • Tag 1- Sonntag 10.Oktober :„Ankommen“

        17.30 Treffpunkt im Lisboa Airport im Café MyBistro am Ausgang der Ankunfts-Halle zur U-bahn
        Transfer nach Portel mit unserem Kleinbus, ca. 2 h Fahrtzeit
        Abendliche Runde auf der Dachterrasse mit der Reiseleiterin: Friederike Heuer hat vor 30 Jahren ihr Herz an den Alentejo verloren. Seit fünf Jahren organisiert und leitet sie regelmäßig Bildungsurlaube für verschiedene Organisationen in der Region Alentejo.
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      • Tag 2 - Montag 11.Oktober :„Wo sind wir hier?“

        Nach dem Frühstück in einem nahe gelegenen Café und einem ersten Kennenlernen besuchen wir die Wallfahrtskapelle São Pedro, den höchsten Punkt der Serra (Hügelkette) de Portel. Sie bietet einen 360° Rundblick. Dann werden wir hundertjährige Olivenbäume in der traditionellen Landschaft des „Montado“ auf uns wirken lassen. Nachmittags machen wir einen Spaziergang in moderner Landschaft, am Ufer des Stausees Alqueva, dem größten Europas, und besichtigen einen klassischen „monte alentejano“.
        Bei einem gemeinsamem Abendessen in Portel lernen wir erstmals einige der famosen Spezialitäten der alentejanischen Küche kennen wie Semmelknödelauflauf, Feines vom Schwarzen Schwein oder Frischkäse aus Schafmilch.
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      • Tag 3 - Dienstag 12. Oktober:„Eintauchen in die Kultur der Steinzeit“

        Am zweiten Tag steht eine erste Zeitreise auf dem Programmd: der Alentejo beherbergt unzählige „Antas“ (Dolmen, Hünengräber). Dorthin geht unser Ausflug heute. Eine Spazierfahrt bringt uns zu drei Antas zwischen Redondo und der Serra s’Ossa. Mit einer leichten Wanderung und einem Picknick.Redondo ist eins der bekannten Töpferstädchen Portugals. Wir machen einen Rundgang im Zentrum und besuchen zwei der ältesten Töpfereien und das Museu de Barro in einem alten Konvent.Eine Auswahl von Weinen der Zone um Redondo werden wir vor unserer Rückfahrt in der „enoteca do castelo“ verkosten..
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      • Tag 4 - Mittwoch, 13. Oktober:„der megalithische Alentejo“ - Steinkreise und Menhire -

        Woher kommt unsere Faszination dieser 5000 Jahre alten Aufstellungen, die manchmal wie vertraute Menschengruppen wirken? Wir finden drei unterschiedliche Cromlechs bei Montemor-o-Novo und sprechen über das Wissen der Steinzeitkulturen und über ihre Astronomie. Das Besucherzentrum beim Cromeleque de Almendres gibt weitere Hinweise.
        Mittags Picknick am Steinkreis.
        Danach Weiterfahrt nach Monsaraz, Besuch des Menhirs de Barrocal, des höchsten auf der iberischen Halbinsel, und des Cromeleques de Xeres, dessen ursprüngliche Fundstelle jetzt unter dem Wasser des Staussees liegt. Monsaraz ist ein besonders charmantes unter den "Museums-Städtchen“ des Alentejo: hoch gelegen, mit komplett erhaltener Altstadtmauer und einer eindrucksvollen Burganlage, lebt es vom Kontrast der mit Schiefer gepflasterten grauen Wege mit den strahlend weiß gekalkten Häusern.Abendessen in traditionellem Restaurant in Monsaraz
        Ist nicht der Himmel derselbe wie vor tausenden Jahren ...? Sternenführung um 21:30 im OLA Observatório Lago Alqueva bei Monsaraz, mitten in der „Starlight Destination® Alqueva“
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      • Tag 5 - Donnerstag 14. Oktober:„Evora lebendiges Weltkulturerbe“

        Dianatempel und barockes Zentrum, Bibliothek, alte Cafés, tolles Flair ... das beeindruckende Ensemble wurde schon 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Zur Zeit der Könige Portugals war Évora eine der wichtigsten Städte im Reich. Im 16. Jahrhundert, Portugals Goldenenem Zeitalter, wohnten hier die Gesandten aller europäischen Monarchien und Fürstentümer und auch des Heiligen Stuhls.
        Orientierungsrundgang und historische Einführung mit José Cabrita Nascimento mit Besuch der Kirche des Hl. Franziskus und der Knochenkapelle.
        Mittags und nachmittags: freie Erkundung der Stadt Tipp: die große altehrwürdige Bibliothek
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      • Tag 6 - Freitag 15. Oktober: „Beja des Al-mu’Tamid“

        Dem Dichterkönig Al-mu’Tamid aus Beja ist das heutige Tagesprogramm gewidmet.Wir besuchen Beja, die Rainha da Planície (Königin der Ebene), eine verschlafene Stadt, die vor 2000 Jahren als Handelsplatz und Verwaltungszentrum bekannter war als Évora oder gar Lissabon. Hier wurde Al-mu’Tamid im Jahre 1040 geboren und folgte seinem Vater später auf den Thron von Sevilla. Eine Auswahl seiner schönsten Gedicht werden Sie kennenlernen.
        Picknick beim Denkmal des Dichterfürsten im Stadtpark. Das Castelo de Beja hat den höchsten und elegantesten Bergfried Portugals, im Convento da Conceição finden wir sevillanische Kacheln und einen vorrömischen Verwandten des Keltenfürsten vom Glauberg.
        Weinprobe mit Weinen benachbarter Güter im Centro UNESCO, einem frisch renovierten Stadtpalast des Bejenser Adels. 
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      • Tag 7 - Samstag 16. Oktober: „2000 Jahre Amphorenwein“

        „Vinho de Talha“ wird der unverwechselbare Wein genannt, der in einigen alentejanischen Dörfern seit Jahrhunderten wie zur Römerzeit in mannshohen Tonkrügen, den „Talhas“, vergoren wird. Die ganzen Trauben mit ihren Antioxidantien sind in den Prozess integriert. Viel gilt es hierbei zu beachten, damit der Wein nicht vor der Zeit umkippt. Das lassen wir uns erklären.
        Die Dörfer haben sich zusammenschlossen, um ihre Tradition in die Liste der Weltkultur aufnehmen zu lassen. Dies Projekt gibt dem Vinho de Talhaenormen Auftrieb, fördert chemiefreiem Weinbau und schützt die alten Rebsorten.
        Wir besuchen Produzenten und Töpfer in Vila de Frades und Vidigueira und werde im berühmten „Pais das Uvas“ zu Mittag essen.
        Nachmittags Besuch des nahegelegenen römischen Gutshauses São Cucufate.
        „Vila de Frades ja não tem abades, mas tem adegas que são catedrais...“ „Vila de Frades hat wohl keine Mönche, doch seine Kneipen, das sind Kathedral’n, funkelnde Weine möchten wir trinken, und gleich darauf nach „mehr davon“ schrei’n“
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      • Tag 8- Sonntag, 17. Oktober:„Adeus und auf Wiedersehen“

        Nach einem letzten ausführlichen Frühstück fahren wir Sie mit unserem Kleinbus nach Lissabon zum Flughafen.Hängen Sie doch noch noch ein paar Tage Urlaub dran, in Lissabon oder an der alentejanischen Westküste, zum Entspannen nach einem intensiven Programm.
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      Begeistert vom Baixo Alentejo

      marmello sieht sich als Kulturbotschafter des Baixo Alentejo, dieser welligen sonnenverbrannten Landschaft abseits aller großen Fernstraßen, die ihre Besucher in Tuchfühlung bringt mit den vergangenen Jahrhunderten des "alten Europa".
      Mit den Schwerpunkten Olivenöl, Käse und Wein begleitet marmello-reisen Sie auf Erkundungen des Alentejo. marmello bietet Ihnen Tipps im Sinne von „Schlender Studies“, mit Spaziergängen und kleinen Wanderungen zu Zeugnissen steinzeitlicher, römischer, arabischer und aktueller lokaler Geschichte, Sozialpolitik und Kultur.
      marmello kann auch "Corona", wir haben bereits in 2020 Erfahrung gesammelt, wie die deutschen und portugiesischen Regeln bei Bildungsurlauben eingehalten werden können. Die Hotels folgen sorgsam den mit der WHO vereinbarten Reinigungs-und Abstands-regeln des "Clean&Safe" Zertifikats der portugiesischen Touristik. Auch wenn Portugal vielleicht bald keinen PCR-Test mehr einfordern sollte bei der Einreise, bitten wir unsere Teilnehmer, diesen Test vor der Reise zu machen. Das gebietet der Respekt.

      Ein so weites Land. Ein Mensch kann hier sein Leben lang gehen, ohne sich jemals zu finden.

      - José Saramago

      Der Alentejo ist immer schön: im frühen Frühjahr die zauberhaft bunt blühenden Wiesen unter den lichten Steineichen und Ölbäumen, schon im Februar Mohnblüten am Wegrand … der Mai dann in den Farben von rosa Rosen und blauem Agapanthus, Lirios e Rosas … Juni und Juli sind richtig für alle, die Hitze wirklich lieben (und für die anderen gibt es kühleres Wetter an der alentejanischen Westküste, der Costa Vicentina) … August und September schön warm für Schwimmen, Erholung und Unternehmungen … der Oktober wunderbar zum Wandern mit sonnig-warmen Tagen und kühlen Nächten … bleiben die Regenmonate November, Dezember und April, die das kostbare Nass für die Landschaft bringen.
      Die klassische Reisezeit ist Frühjahr (April/Mai) sowie September und Oktober im Herbst.marmello empfiehlt zusätzlich als Reisezeit den Februar und Anfang März, denn diese beiden Monate garantieren erholsame Frühblüher-pollenfreie Tage und lange sternklare Nächte unter samtenem Himmelszelt. Mittags reicht oft schon ein T-Shirt, abends und nachts brauchts dann Wolljacke und Schal, es ist noch richtig kalt, aber: Es regnet viel seltener als im April!
      Gerade für Sprachunkundige und Neulinge sind unsere Programme ein wunderbarer Einstieg in die Geheimnisse des iberischen Südens. Je nach Interesse kann gerne auch der Austausch mit lokalen sozialen oder umweltpolitischen Initiativen vorbereitet werden. Derzeit organisiert marmello mehrmals im Jahr verschiedene soziokulturelle Seminar-Programme für mehrere Organisationen als zertifizierte Bildungsurlaube.

      o marmelo, m. – die Quitte, f.

      Marmelo ist der Vorfahr aller Marmeladen und auch der Pate dieser Webseite:Die Quitte ist das erste Obst, das zur Konservierung nicht nur gedörrt (getrocknet) wurde, sondern als aufwendig mit Rohrzucker gekochte Paste zur Delikatesse an den Höfen Europas avancierte.
      Im Lauf der Jahrhunderte wurde der Name der Quitte marmelo zur Bezeichnung für Fruchtaufstriche aus allen möglichen Obstsorten, den Marmeladen, wie wir sie kennen. Doch in Portugal heißen solche Marmeladen aus Beeren oder Birnen schlicht „doce“, Süßes – außer der köstlichen Paste aus Quitten, der echten „marmelada“. Die Quitte gehört mit dem Weinstock und dem Ölbaum zum Besten unserer „Brave Old World“!

      Foto: Friederike Heuer
      Foto: Friederike Heuer
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      Der Charme der Weltkulturerbe- Stadt Évora im oberen Alentejo ist zum Glück inzwischen endlich bekannter geworden. Wir wählen deshalb das weiter südlich liegende Beja, die Königin der Ebenen „a Rainha da planície“ zum Ausgangspunkt unserer Reisen: Von dieser kaum besuchten Distrikthauptstadt des unteren Alentejo mit ihren zahlreichen historischen Schätzen von der präromanischen Zeit bis zum Manuelismo aus starten unsere Ausflüge aufs Land. Beja hat den gefeierten Dichter-König Al-Mu’tamid hervorgebracht, und wurde durch die „portugiesischen Briefe“ der Nonne Mariana de Alcoforado an ihren Geliebten für die lesenden Schichten Frankreichs und Deutschlands schon zu Goethes Zeiten ein Ort auf der literarischen Landkarte.
      In Mértola, dem antiken "myrtilis", werden wir das großartige Ensemble von Burg, Fluß und weißen Gäßchen bewundern, auch sein Museu Islámico darf nicht übergangen werden. Dem unermüdlichen vielseitigen Engagement des Archäologen Cláudio Torres ist zu verdanken, daß Mértola eine durchgehend gut erforschte Geschichte aus allen Epochen erzählen kann, und schon frühparallel auch die erhaltenen lokalen handwerklichen Künste gefördert und am Leben erhalten wurden.
      Wir wandern zu den urtümlichen Wassermühlen, den „azenhas“ am Guadiana, und lassen uns unter Ölbäumen ein Picknick in der Abendsonne schmecken. Wir schlendern durch das kleine feine Serpa, eine Perle unter den weißen Städtchen, das für seinen buttrigen Schafskäse weithin berühmt ist, der seit der Römerzeit lab-frei mit einem Aufguß aus den violetten Blüten wilder Artischocken als Gerinnungsmittel angesetzt wird. Die jährliche Käsemesse Feira do Queijo Ende Februar lässt marmello nie aus! Kommen Sie mit?
      Der obere Alentejo mit seiner wieder anders gegliederten Landschaft ist Ziel von Tagesausflügen zu den eindrucksvollen prähistorischen Ensembles der Cromelechs (megalithische Steinkreise) und Antas (Hünengräber) zwischen Monsaraz und Montemor-o-Novo einbezogen. marmello kennt auch den Zugang zu den versteckteren Ensembles!
      Sind Sie neugierig geworden? Schreiben Sie mir, vielleicht passt schon das nächste Reiseprogramm zu Ihren Erwartungen? Oder wir entwickeln zusammen für Sie und mindestens weitere 3 Personen eine ganz individuelle begleitete Reise. Ich gebe Ihnen auch gerne die aktuellen Daten von (zertifizierten) Bildungsurlauben, die ich in 2020 und 2021 mit unterschiedlichen Programmen und Schwerpunkten in Beja für verschiedene Organisationen vorbereite und durchführe.